TU Studierende erzählen,...

WHY TU?

Wir haben Studierende der TU Wien gefragt, warum sie an der TU studieren, was sie fasziniert, wie man durchhält und welche Erwartungen und Träume sie für ihre berufliche Zukunft haben. Lasst euch inspirieren und motivieren. Vielleicht ist auch der eine oder andere interessante Tipp für euch dabei...

v.l.n.r.
Lukas Baumgartner (23)
... studiert Technische Physik im Master. nebenbei arbeitet er im Familienbetrieb, der keilgezinkte Vollholzproduktion betreibt.
Florian Honz (26)
... hat den Master in Technischer Physik abgeschlossen und macht gerade sein Doktorat beim AIT - Austrian Institute of Technology als Junior Scientist.

Warum ist/war dein Studium an der TU eine gute Entscheidung?

Florian: Für mich war es immer schon faszinierend, zu verstehen,
wie die Welt funktioniert – dem kommt man durch
das Physikstudium an der TU Wien näher. Vor allem die Labore,
sind in diesen technischen Studien besonders spannend.
Außerdem ist das Studium so breit gefächert, dass
man nach dem Abschluss sehr viele berufliche Möglichkeiten
hat. Und im Laufe meines Studiums sind auch die TURobots
entstanden.
Lukas: Besonders die breite Fächerung des Studiums war
auch für mich verlockend. An der TU schätze ich vor allem
die Möglichkeiten, mich außerhalb vom Studium, aber im
Rahmen der Universität einzubringen. Zum Beispiel über
über die Sport-Community, die mich zu den TU-Robots gebracht
hat.

Was genau sind denn die TU-Robots?

Lukas: Die TU-Robots sind das offizielle Sportteam der TU
Wien. Wir haben ein Basketball-, ein Football-, ein Handballund
ein Volleyballteam. Die ACSL ist die Liga dazu, in der
auch Teams von der WU, der Haupt-Uni, der BOKU und der
Schmelz spielen. Am besten kann man das wahrscheinlich
mit dem College-Sport in den USA vergleichen.
Florian: Das Besondere daran ist auch, dass echt viele Zuschauer*
innen zu den Spielen kommen. Es ist ein schönes
Gefühl, die eigene Universität in diesen Spielen zu repräsentieren.
Es herrscht immer eine besondere Stimmung –
der Vibe fühlt sich einfach gut an.

Wie überlebt man die TU?

Florian: Das Studium ist schon hart, da gilt es, durchzubeißen
– dabei hilft einem*r vor allem eine Lerngruppe.
Man sollte keine Angst davor haben, nachzufragen, und
vor allem ist es wichtig, von Anfang an dabei zu bleiben,
also direkt im ersten Semester auch Prüfungen zu
schreiben.
Lukas: Meine Lerngruppe war auch für mich eine riesige
Motivation. Klar, es gibt auch ziemlich harte Phasen
im Studium, aber wenn die Leidenschaft und die
Begeisterung für das Fach da sind, dann kann man am
Studieren selbst Energie und Freude schöpfen.

Warum sollte jede*r das TU Career Center kennen?

Florian: Das Studium ist schon hart, da gilt es, durchzubeißen
– dabei hilft einem*r vor allem eine Lerngruppe.
Man sollte keine Angst davor haben, nachzufragen, und
vor allem ist es wichtig, von Anfang an dabei zu bleiben,
also direkt im ersten Semester auch Prüfungen zu
schreiben.
Lukas: Meine Lerngruppe war auch für mich eine riesige
Motivation. Klar, es gibt auch ziemlich harte Phasen
im Studium, aber wenn die Leidenschaft und die
Begeisterung für das Fach da sind, dann kann man am
Studieren selbst Energie und Freude schöpfen.

Wie knüpft man an der TU am besten Kontakte?
Bzw. wie findet man Freund*innen?

Florian: Mein Tipp ist, in die Vorlesungen zu gehen,
sich jedes Mal neben eine neue Person zu
setzen und diese anzusprechen. Klingt nicht so
leicht, ist es aber. Ich war am Anfang auch sehr
schüchtern und zurückhaltend, aber im Grunde
geht es allen gleich und jede*r freut sich, neue
Leute kennenzulernen.
Lukas: Vor allem die ersten Tage im neuen Semester
sind wichtig. Da organisieren die Fachschaften
(also die Studierendenvertretung der
TU) Erstsemestrigentutorien, in denen man einfach
und ungezwungen neue Leute kennenlernen
kann. Ansonsten sind auch Social Activities
wie eben die TU-Robots, das Racing-Team, der
TU Chor oder das Space-Team super Möglichkeiten,
sich zu verknüpfen.

Was hat euch motiviert durchzuhalten?

Lukas: Die Lerngruppe war meine größte Motivation
und dass wir uns in dieser Gruppe gegenseitig
gepusht haben.
Florian: Die Vorfreude darauf, irgendwann das
Abschlusszeugnis in den Händen zu halten, hat
mich auf jeden Fall sehr motiviert. Aber auch
die Interaktion mit den Professor*innen und die
Arbeit in Kleingruppen. Und das seltene Lob.

Worauf bist du besonders stolz im
Zusammenhang mit deinem Studium?

Lukas: Ich bin stolz darauf, dass ich so eine gute
Lerngruppe gefunden habe, mit der ich das Bachelorstudium
in sieben Semestern abschließen
konnte. Und auch auf mein Engagement bei den
TU-Robots.
Florian: Stolz bin ich darauf, dass ich mich auch
durch harte Phasen gekämpft habe, zum Beispiel,
als ich einmal einen dritten Antritt bei einer
Prüfung hatte. Ich habe auch für alle großen
Arbeiten sehr gutes Feedback erhalten, darauf
bin ich ebenfalls stolz.

Was ist dein Lieblingslokal im TU-Grätzel?

Florian: Das Burgerlokal „Rinderwahn“ am
Naschmarkt.
Lukas: Ich hole mir am liebsten Falafel und Humus
– ebenfalls vom Naschmarkt.

Was ist der beste Moment, den du mit der TU
bzw. mit deinem Studium verbindest?

Florian: Die Basketballspiele mit den TU-Robots,
in denen ich die TU repräsentiert habe. Die Stimmung
war jedes Mal unglaublich. Einmal haben
wir sogar den Meistertitel geholt. Ein anderer,
sehr besonderer Moment war natürlich, als ich
endlich meinen Abschluss in der Hand hielt.
Lukas: Bei mir war einer der besten Momente als
ein guter Freund den kommissionellen Antritt
seiner Prüfung schaff te. Ich habe zwei Wochen
lang mit ihm dafür gelernt.

Was sind deine berufl ichen Zukunftspläne?

Lukas: Ich möchte meinen Master auf jeden Fall abschließen
und währenddessen auch nochmal ein Auslandssemester
machen. Danach möchte ich im Familienbetrieb
arbeiten, mein Job wird dann eine Überschneidung aus
Qualitätsmanager und Produktionsleiter für keilgezinkte
Vollholzerzeugnisse sein.
Florian: Als nächstes möchte ich mein Doktorat erfolgreich
abschließen, dafür plane ich ca. 2–3 Jahre ein. Danach hätte
ich gern eine sinnvolle Tätigkeit, die etwas bewirkt und weiterbringt.
Ich kann mir auch gut vorstellen, irgendwann in
einer Führungsposition zu sein. Flexibilität was die Arbeitszeit
betrifft ist mir ebenfalls wichtig, es gibt schließlich auch
noch wichtigere Dinge im Leben als den Job.

I N T E R V I E W JOHANNA HEISS
F O T O S LIO MIKISCH