Motivation für Unmotivierte


Motivationsloch, Bammel vor der nächsten Prüfung oder Kreativi-
tätstief? Keine Panik, in wenigen Minuten bist du ein gutes Stück schlauer und erfolgreicher. Erst recht, wenn du diese sechs Hacks aus der Wissenschaft nicht nur liest, sondern auch gleich umsetzt. 

Hack Nr. 1: Mach was Lustiges

Durch herzhaftes Lachen werden mehrere Regionen im gesamten Gehirn aktiviert und miteinander vernetzt, sagt Psychologe Daniel Goleman, Autor von „Emotionale Intelligenz“. Danach kannst du wieder kreativer denken und Probleme besser lösen. 

Hack Nr. 2: Tanz Samba unterm Schreibtisch

Du musst lernen? Dann studier oben und lass deine Füße unterm Tisch tanzen. Durch gezieltes niederschwelliges Multitasking verbindest du deine beiden Gehirnhälften und kannst ganzheitlicher denken, weiß Biomediziner Theo Marins. 

Hack Nr. 3: Bestell dir ein Curry

Wenn im Gehirn nichts hängen bleibt, hilft dir Brainfood. Besonders schnell wirkt Curcumin, ein Inhaltsstoff von Kurkuma. Viel davon steckt etwa in indischen Currygerichten. Schon nach einer Stunde verbessert es das Gedächtnis, so eine Studie im „Journal of Psychopharmacology“. 

Hack Nr. 4: Mach Notizen mit der Hand

Ja, Tippen ist praktisch. Aber besser merkst du dir Vorlesungsstoff, wenn du ihn mit der Hand mitschreibst und später auch am Blatt und nicht am Bildschirm oder Display nachliest.  Das haben Forscher*innen der Universität Indiana rausgefunden. 


Hack Nr. 5: Sitz seeeeeehr relaxed

Die perfekte Lern- und Prüfungshaltung? Laut Forschenden am kanadischen University of Alberta Hospital sollten dein Rücken und deine Oberschenkel einen Winkel von 135 Grad bilden. Das entlastet nicht nur den Rücken, sondern baut auch Stress ab, der das Denken blockieren kann. 

Hack Nr. 6: Mach die Wonder Woman

Ein Vorstellungsgespräch steht an? Stell dich kurz vorher für zwei Minuten hin wie Wonder Woman auf dem Kinoplakat: groß, breitbeinig, mit den Händen in der Hüfte. Ein Harvard-Experiment hat gezeigt: Wer vorher Power Posing gemacht hat, fühlte sich selbstbewusster, wurde von den Recruiter*innen besser beurteilt und auch mit größerer Wahrscheinlichkeit eingestellt.